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Archiv für die Kategorie ‘Experience & Report’

PoD Goes Vegas & WSOP 2010 – Part 1

18. Juni 2010

Es ist Freitag, der 18. Juli 2010 – bei der World Series of Poker sind die Hälfte aller Bewerbe schon gespielt, der King of Cool – Sammy Farha – hat endlich sein 3. Bracelet geholt und in 3 Tagen startet auch für die Dynamites das diesjährige Las Vegas Abenteuer. Agry, Jerome, Sky, Wolf und ich besteigen Montag den Flieger und heben via London nach Sincity ab. Worca kommt am Tag darauf nach und spätestens am Mittwoch den 23.6. treffen wir uns im Hofbräuhaus Las Vegas zum WM-Spiel Deutschland-Ghana. Ende Juni folgen mit Nik, Beef und Larry noch 3 weitere Dynamites mit Anhang. Eventuell wird uns auch noch unser Vereinsopa in Vegas mit seiner Anwesenheit beehren und das Main Event spielen. Noch nie waren wir so zahlreich vertreten, die Vorfreude ist riesig und wir werden alle Interessenten von den diversen Turnierserien, sei es nun die Deepstack Extravanza im Venetian, die Megastackseries im Caesars, eine der Downtownserien im Golden Nugget oder Binions oder eben die WSOP im Rio, auf dem laufenden halten.
Entweder hier im Blog, in unseren Twitter-Feeds, die ihr zusammengefasst auch auf der entsprechenden Blog-Seite lesen könnt, oder im Forum.
Vegas macht Jahr für Jahr grosse Veränderungen durch – erstmalig werden wir das neue City Center (Aria, Vdara, Mandarin Oriental) erkunden und haben uns auch vorgenommen endlich einmal Downtown und der Freemontstreet einen Besuch abzustatten. Bleibt nur noch zu hoffen, dass die Sache mit Mike Tysons Tiger diesmal glimpflich ausgeht.
So long, euer PA2

PushAny2 Experience & Report

Update aus der onFire-Welt

25. November 2009

Den Sommer über war ich sehr aktiv auf den Online-MTT Tischen. Angetrieben und gecoached von Alex und Jefri veränderte ich meine Spiel – und Denkweise praktisch über Nacht.

Aus einem typischen TAG wurde so, von einem auf den anderen Tag, ein LAG. Plötzliche Veränderungen laufen fast nie perfekt ab. So geschah es auch, dass es einige Zeit dauerte mich der neuen Spielweise anzupassen. Und zwar so, dass ich sie auch gewinnbringend spielen kann.

Der Anfang war irrsinig schwer. Ich war viel zu loose und aggressiv, vergaß auf wesentliche Elemte wie Equity und Pot Control und ließ mich im Endeffekt dadurch viel zu leicht stacken. Ewig schade um die deepen Turniere, die ich so leichtfertig in den Sand setzte.

Mittlerweile hab ich den LAG allerdings so angepasst, dass er gefährlich ist für meine derzeitigen Gegner, sehr gefährlich sogar. Ich erkenne die richtigen Spots, kann meine Kontrahenten gut einschätzen und weiß ziemlich genau wo ich im Verlauf einer Hand stehe. Das interessante daran ist, dass ich hierzu Mittel und Konzepte verwende, die noch vor kurzer Zeit so grundfalsch erschienen.

Noch vor einem halben Jahr dachte ich genügend im Bereich der Turnierstrategie zu wissen. Ich glaubte mir soviel Wissen angeeignet zu haben, dass ich gar nicht mehr viel dazulernen kann. Ich hatte mich da aber ganz bitter getäuscht. Es ist beinahe amüsant heute an diese Zeit zu denken und zu realisieren wie naiv ich zum Teil gewesen bin.  Jetzt weiß ich es besser. Man kann gar nie genug wissen. Das Spiel verändert sich so rapide und radikal. Noch vor 2 Jahren mag es gut gewesen sein KK zu limpen und eine 3Bet (egal von wo) bedeutete sowieso automatisch ein Premium-Paar.

Wenn man heute auf den Turniertischen Geld verdienen will muss man sich einfach anpassen, auf jede einzelne Situation und die verschiedensten Gegner.

Wer weiss, vielleicht wird das Spiel ja irgendwann zu loose und es wird wieder profitabel sehr tight zu spielen. Man wird sehen in welche Richtung sich das Spiel verändern wird  in der nächsten Zeit.

Derzeit ist meine Spielweise des LAG keinesweges ausgereift. Postflop hab ich noch große Leaks, die ich mit dem Durchsehen von Hand Histories, Schauen von Lehr-Videos und Zerlegen einzelner Hände mit ausgewählten Personen, zu beseitigen versuche. Ich merke, dass ich mit jeder gespielten bzw. beobachteten Hand besser werde und das ist das wichtigste. Das gibt großes Selbstvertrauen und die gibt die nötige Grundlage erfolgreich zu sein. Allerdings merke ich, dass ich noch schlechter mit horrenden Down-Swings fertig werde bzw. sie noch weniger verkrafte. Ich werde mich bemühen mich auch in diesem Bereich zu verbessern, denke aber, dass dies wohl eine sehr große Herausforderung darstellt aufgrund meiner Persönlichkeit. Ich bin nämlich nicht gerade ein guter Verlierer – ein fairer zwar, aber Niederlagen stecke ich sehr schlecht weg, besonders wenn sie mir unverdient erscheinen was in der Natur eines Bad Beats liegt.

Die Varianz wird mit dieser Spielweise nicht unbedingt kleiner.  Im Gegenteil – sie wird größer! Eines Tages sagte Jefri zu mir: “Er hat einen zu großen ITM-Schnitt” (Anm.: Über einen anderen befreundeten Spieler) Diese Aussage ist bezeichnend. Ein Spieler ist nicht so erfolgreich, wie er es gern sein würde,  weil er eine zu große In The Money-Quote hat. Eigentlich sollte ja gerade sie den Erfolg eines Spielers wiederspiegeln. Wenn man aber zwischen den Zeilen liest bzw denkt, weiß man worauf Jefri hinauswollte. Jener Spieler spielt in der Mid-Phase bzw Pre-Bubble Phase zu tight und sucht nicht die knappen Entscheidungen wie z.B 60/40-Situationen oder gar Coin-Flips. Er foldet sich stattdessen erstmal ins Geld und sein Turnier endet damit oft in den ersten Cash-Level. Jeder der sich mit dem Turnierspiel näher beschäftigt weiß aber, dass gerade dort sehr wenig Geld ausgeschüttet wird, im Vergleich zum Buy-in. Das große Geld macht man eben am Finaltisch und von diesem macht man auch seine Gewinne. Die Konsequenzen sind naturgemäß oftmals bittere Enttäuschungen kurz vor diesem großen Geld, deswegen die erhöhte Varianz.

Was sagt nun OPR über mein Turnierspiel:

Meine beiden Usernames: PDonfire auf Stars und Zarza10 auf FTP spucken folgende Statistiken aus:

Zarza10, Full Tilt Poker:

Turniere: 861, Prizes: 10.432 $, Profit: < 0 $, ROI: -1%, ABI: 12$, AFS: 533, ITM: 13%

PDonFire, Pokerstars:

Turniere: 1200, Prizes: 22.834 $, Profit: 27 $, ROI: 0%, ABI: 19$, AFS: 2059, ITM: 17%

Stand: 25. November

Erläuterung: ROI = Return of Investment, ABI = Average Buy-in, AFS = Average Field Size, ITM = In The Money

Winning Player bin ich damit nicht unbedingt, was aber auf den Umstieg auf den LAG zurückzuführen ist. Dieser “Übergang” hat mit Sicherheit einiges an Profit gekostet wie bereits erwähnt. Außerdem stimmen die Stars Statistiken nicht zu 100%. Für alle WCOOP Turniere sowie Majors die ich gespielt habe, habe ich mich per Steps qualifiziert, welche auf OPR nicht erfasst werden, weshalb unterm Strich dann doch ein kleines Bisschen (4-Stellig) auf der Habensseite steht.

Ich werde jedenfalls versuchen mein Spiel weiter zu bereichern und zu verbessern. Im Prinzip warte ich auf den ganz großen Wurf. Der kommt aber immer dann wenn man es am wenigsten erwartet ;)

Fortsetzung der ultimativen Heisl-Challenge

Auch die Heads-Up Challenge gegen Max wurde fortgeführt. Gleich vorweg einmal der neue Stand: 30-25 für meine Wenigkeit.

Mit dem Ergebnis bin ich nicht unbedingt zufrieden, es ist knapper als ich es mir vorgestellt habe. Ich will an dieser Stelle meinen Gegner keinesfalls unter seinem Wert schlagen. Ich habe viel in mein HU-Spiel investiert in letzter Zeit und erwarte mir einfach ein klareres Ergebnis. Vielleicht kommt das ja noch auf der Zielgeraden. Auf jeden Fall gab es auch schlecht gespielte Hände und HUs von mir. Ich konnte jedenfalls schnell meine Fehler erkennen und die richtigen Schlüsse daraus ziehen. Vielleicht ist das ja mein Erfolgsrezept.

Gehen wir ein wenig ins Detail:

Seit dem letzten Update konnte ich schnell um ein paar HUs davonziehen und dieser Vorsprung hielt bis dato. Max ist nicht ganz einverstanden mit meiner Führung und führt sie großteils auf mein Glück zurück. Ich kann das von meiner Seite einfach nur als Realitätsverlust und Selbstüberschätzung hinstellen. Vor allem die letzte gespielte Session war etwas crazy und unkonventionell.  Ich merkte das Max seine Spielweise sehr gut auf meine abgerichtet hatte und durchaus ebenbürtig war, woraufhin ich absichtlich verrückte Sachen gemacht habe. Ich überspielte Hände völlig, spielte generell viele Bluffs (und zeigte ihm auch jeden davon), wählte ungewöhnliche Bet-Sizes und verrückte Lines. All das um ihn abzulenken und ihn zu Fehlern in folgenden HUs zu zwingen. Dieser Plan ging auch sehr gut auf und ich nützte seine Fehler eiskalt.

Auf eine Hand möchte ich besonders eingehen. Nicht eine Hand die ich besonders gut gespielt habe oder dergleichen, sondern eine, die Max zu gern herumerzählt als Beispiel für mein großes Glück.

Blinds sind 100/200 und wir haben beide Even Stacks (10k). Ich befinde mich am BU und raise auf 400 woraufhin ich mir eine 3Bet auf 1150 einfange. Mit J3s entschied ich mich zu callen und floppte sofort den Drilling auf dem Board T 3 3. Max checkt, ich bette 1450 und Max geht all-in. Der obligatorische Call lies nicht lange auf sich warten. Mein Drilling hielt gegen sein AQo stand und ich gewann das HU.

Trocken betrachtet habe ich wohl großes Glück gehabt. Wenn man sich aber ein Wenig mit meinen Gedanken befasst, kann man doch erkennen. dass mehr hinter dieser Hand steckt, als einfach nur unverschämtes Glück.

Fangen wir nochmal an:

Mit J3s am Button raise auf 400. Im HU min-raise ich prinzipiell 90% meiner Hände, den Rest folde ich. Somit kann ich ständigen Druck erzeugen, meine Hände werden Preflop unlesbar, weil ich sowohl Asse als auch J3s minraise. Der allergrößte Vorteil ist aber, dass in jeder Hand, die ich in Position spiele, der Pot größer ist als wenn mein Gegner den großen Vorteil besitzt. Position im HU ist das Um und Auf. Es gibt für mich kein wichtigeres Element.

Dieses Spiel funktioniert nur wenn der Kontrahent auch “mitspielt”. Er muss oft genug folden auf den minraise und er darf nicht zu oft 3betten, ansonsten passiert es, dass man zu große Pots mit marginalen Händen spielt, wie etwa auch in oben beschriebener Hand.

Max nochmalige Erhöhung auf meinen Min-Raise muss nichts heißen. In diesem Heads-Up hat er schon 3-4 Mal den Hammer ausgepackt, woraufhin ich meine sehr marginalen Hände gefoldet habe. Ich kann aber nicht jedesmal folden, nur weil mein Gegner anscheinend sich optimal auf mich eingestellt hat. Ich habe ja noch immer den großen Vorteil der Position, also entschied ich mich zu callen, natürlich mit der Absicht zu sehen was er PostFlop macht, denn es muss ja nicht unbedingt sein, dass er zwingend eine starke Hand hält.

Es kommt der Flop T33.

Max checkt. Hier wusste ich das Max gar nichts hat. Seine Line ist viel zu verräterisch. Seine 3Bet Preflop passt nicht zum Check. Die Conti-Bet hier ist fast zwingend. Jedes Paar, ob Premium oder Medium, hätte hier wohl angespielt. Das Board ist absolut nicht scary, also warum checkte er. Ich entschied mich den Drilling sofort anzuspielen und Max check-Raised mich sofort all-in.

Gehen wir seine Line durch. Er 3bettet meinen x-ten Minimum-Raise, checkt diesen Flop und raised mich all-in auf eine kleine Bet. Wieviele Hände fallen euch ein, die so spielen und stark sein sollen?

Mir ist auch keine eingefallen. Nun dies ist auch nicht unbedingt wichtig da er meinen Drilling mit dieser Line genau nie beat hat. Aber wie siehts bei einem anderen Flop aus. Sagen wir der Flop wäre T 9 3.

Ich glaube selbst dann bin ich hier nahezu immer gut. Die Ausnahme wäre wenn er ein Paar kleiner als 99 in einen Bluff verwandeln würde.  Dies sagte ich ihm auch unmittelbar danach. Ich teilte ihm mit, dass ich ihn hier auch mit Bottom Pair gecalled hätte, denn mit dieser Line kann er absolut nichts vernünftiges repräsentieren. Ich erntete einen strengen Blick und Unverständnis.

Ich will gar nicht Anerkennung und Lob, auf dass bin ich überhaupt nicht aus. Mir gehts hier rein um das Gedankengut über das ich verfüge und mit dem ich meine Gegner zu schlagen versuche. Ich irre mich auch hie und da, aber mir gelingt es aus diesen Fehlern zu lernen und diese dann auch nicht mehr zu begehen. Oberstes Ziel ist meinen Stack immer gut in den Pot rein zu bringen, den Rest entscheiden die Karten. Solange ich bis zu diesem Punkt aber die richtigen Entscheidungen getroffen habe, bin und werde ich immer zufrieden mit mir selbst sein.

Bis Bald,

euer onFire

onFire Experience & Report

RtLV&WSOP2010 – Challenge Cancelled

9. November 2009

Nach dem Ausflug zu Sunpoker Ende Juli und August, dem USA-Urlaub im September und einem relativ schwachen Oktober (+400$), sah es mit der Challenge schon sehr düster aus. Nachdem ich nun im November das Ruder nochmals rum reissen wollte, gebe ich nun schon am 9. des Monats auf.  7 Stacks down am Samstag (innerhalb von 3k Händen) lassen mich am Erfolg zweifeln (2 davon hab ich tatsächlich selbst verschuldet, 2xrannte ich mit Kings in Aces und 5xkassierte ich einen ordentlichen Suckout am River, die 2 gewonnen Stacks helfen da auch nicht viel). Das Maximum im November wäre nun vermutlich wieder nur ein marginales Plus von einigen 100$ und das lässt mich noch weiter hinter das Plansoll zurückfallen. Ergo gebe ich w.o. und veranschiede mich von BWIN. Da muss sich schon einiges ändern damit mich die wieder sehen.

Las Vegas wird es trotzdem geben, irgendwie komm ich dort schon hin, Qualifier gibt es ja genug und es wäre ja nicht das erste mal, dass ich mich so für die WSOP qualifziere. Apropos World Series of  Poker – Als ich mir den Final Table des Mainevents gestern so ansah bin ich zu dem Schluss gekommen, dass nicht nur Online Poker rigged ist :D

Scheinbar braucht man einfach nur einen unglaublichen Lauf zur richtigen Zeit wie das Cada und Moon vorexerziert haben.  Einen Phil Ivey hat man selten so tight gesehen, aber der wusste schon warum er sich zurückhält bei den ganzen Verrückten am Tisch.  Trotz meiner persönlichen Abneigung gegen Franzosen hat mich Antoine Saout sehr beeindruckt. Sehr gutes und aggressives Spiel, sehr gutes Gefühl für die richtigen Spots, Respekt!

Ein paar Worte zu meiner Zukunftsplanung: Live – mehr Turniere und auch Cashgame mit ein paar Stacks antesten, Online – Suchen nach einer günstigen Plattform auf der ich dann von einem etwas niedrigeren Limit eine Shorthanded Karriere starte, nebenbei werde ich bei Everest Poker auf NL100FR auch die ein oder andere Session spielen. Generell werde ich meine Zeit aber weniger dem selber Spielen sondern mehr der  Spieltheorie widmen und hoffe so neue Energien zu sammeln.

PushAny2 Experience & Report

RtLV&WSOP2010 – Update August

26. August 2009

Es ist wieder einmal so weit – der Downswing hat zugeschlagen. Die Challenge steht auf der Kippe bzw. muss vermutlich abgebrochen werden.  Seit der Rückkehr aus Vegas läuft es durchwachsen. Beim Cashgame auf Everest Poker bin ich über 1k$ down, als Alternative dachte ich mir dass  Double Or Nothing SNGs auf Sunpoker zu grinden die notwendige Abwechslung bringen würde. Nunja, gesagt – getan, aber gerade in einem Downswing sind sehr swingige Shorthanded Turbo DONs mit BuyIns von 22$-55$ nicht gerade empfehlenswert.

Sehr sicke Dinge passieren bei diesen eigentlich relativ donk-lastigem Spiel, man glaubt es kaum. Ist man einmal der Überzeugung es läuft normal (darunter verstehe ich  maximal 2  3-Outer in 6 SNGs zu kassieren), dann schlägt die Varianz zurück (10+ SNGs OOM und die Gewinne der letzten 100SNGs sind wieder mal dahin). Wirklich interessant scheint das Phänomen zu sein, dass man das Board schon vorhersagen kann, wenn man die Holecards des Gegners gesehen hat. Ich würde ja gerne an Tilt glauben, aber wenn man in 10-15 SNGs hintereinander zumindest in 75% der Fälle einen 70-30 Favoriten verliert, so hat dies kaum etwas mit Tilt zu tun (obwohl es letztendlich dazu führt). Diese Out-Of-Money-Streaks sind es auch, die das ganze unprofitabel machen. Komischerweise hat man leider keine komplementären ITM-Streaks.  Die Kurve sieht in etwa so aus:

don

Die beiden Downs sehen schwer nach Tilt aus, schön wärs wenn es das wäre, leider wars aber so wie erwähnt. Das einzig positive an Sunpoker ist dass ich nach wie vor Bonus abspiele, was auf dem höchsten VIP-Level etwa 90% Rakeback entspricht. Mit diesem bin ich zumindest bei den iPoker-DONs annähernd Breakeven.

Die Challenge noch zu retten wird sehr sehr schwer. Aufgrund meines USA-Urlaubs im September werde ich auch erst im Oktober wieder dazukommen. Ich hoffe dass diese Pause mir entsprechend gut tut und ich danach neu durchstarten kann (inkl. neuem Rechner zurück auf Ongame). So Pokerpausen sind gar nicht mal so schlecht, ich hab mir anstatt vor dem Rechner zu sitzen fast 4 komplette Staffen Babylon 5 ansehen können. Ist auch mal eine Abwechslung der Abenggestaltung und man geht nicht vollkommen grantig schlafen. ;)

So long, ich melde mich im Oktober wieder, vorher ist wieder etwas Live-Poker in Vegas angesagt :)

PushAny2 Experience & Report

RtLV&WSOP2010 – Update Juni

12. Juli 2009

Der Juni fing diesmal sehr durchwachsen an – die Challenge betreffend sehr negativ, da ich nach den ersten beiden Sessions 7 Stacks verlor und trotz des 500$ Bonus hinten lag. Hingegen passierte im Live-Poker noch das  Unmögliche. Mein “6inVegas” Team gewann die Everest Promotion in Saalbach Hinterglemm wodurch der Traum von Las Vegas und der WSOP 2009 auch noch im Juni Wirklichkeit werden sollte.  Schönen Gruss an dieser Stelle in die Schweiz – ich hoffe ihr kommt uns bald mal besuchen!

Aber zurück zur Challenge – zum einen die fehlende Zeit aufgrund des Las Vegas Urlaubs und zum anderen die Umstellung von Ongame auf die neue Engine, welche das Mutlitablen unmöglich machte, waren nicht gerade gute Vorzeichen. 150MB RAM-Bedarf je Tisch packt mein alter Rechner nun mal nicht ganz und mehr als 6 Tische waren somit unspielbar. Das Bonus Abspielen erfordert somit erheblich mehr Zeitaufwand, den ich aber nicht aufbringen konnte. Alles in allem eine sehr unzufriedene Situation. Dies veranlasste mich etwas zwischen verschiedenen Plattformen und Spielformen zu switchen und letztendlich reichte es im Juni trotz der widrigen Umstände doch noch zu einem brauchbaren, wenngleich aber nicht berauschenden, Ergebnis.

Die Zahlen

11571 Hände, +324.44$ und 736$ Bonus -> Summe: +1060$

Somit insgesamt ab Mai: +3130$ (also aktuell 530$ vor Plansoll)

Der fast fertig abgespielte 500$ Bonus aus dem Mai hat mir allerdings sehr geholfen dass die Bilanz trotz allem relativ gut aussieht. Wie es nun im Juli weitergeht ist fraglich, da ich nahezu keine Boni clearen werden, da auf den Alternativplattformen nicht vorhanden. Bleibt zu hoffen, dass Ongame an den performancefressenden Animationen und dem Online Tracking was ändert.

june

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ultimative Heisl-Challenge

1. Juni 2009

Endlich hab ich ein wenig Zeit um zu Bloggen, ein wenig Zeit um euch Updates zu liefern.

Es hat sich was getan in der Challenge. Zuerst zog Max auf 6-1 davon und ich hab mir schon ernste Sorgen gemacht. Mir gelang allerdings der Re-Run und ich konnte im Endeffekt auf 7-7 stellen. Gleichstand also. Aber alles der Reihe nach…

Max und sein unglaublicher Lauf.

Der Anfang wa sehr frustrierend. Dem Gegner dabei zuzusehen wie er laufend Monster floppt, Miracle cards am Turn hittet und unglaubliche Catches am River macht ist nicht gerade lustig. V. a. wenn man selbst der Herausforderer ist. Die Set-ups in der Anfangsphase der Challenge waren auch mehr als unglücklich.

Ein Beispiel:

Villain hat sich schon einen 2-1 Chip-Lead erspielt. Ich halte am BU T9s. Meinen Raise auf 3BB zahlt Max nach kurzem Überlegen, auf dem Flop 9-8-7 rainbow bekomme ich Top Pair, einen OESD und einen Backdoor Flush-Draw. Imho ein sehr starker Flop im Heads-up. Er checkt zu mir und ich spiele eine angemessene Value Bet die snap-gecallt wird. Der Turn bringt eine Blank und das Setzverhalten vom Flop wiederholt sich. Der River komplettiert mit einer 6 meine Strasse. Wieder kommt ein Check vom Gegner. Ich antworte mit einer kleinen Bet. Nach kurzem überlegen macht Max ein starkes Raise und erwartet zuversichtlich meine Antwort.

Er spielt 3 Checks um am River auf diesem Scary Board den Hammer auszupacken. Mit JT vor den Augen bezahle ich nur um zu sehen wie Sekunden Später meine Karten in den Muck fliegen. Natürlich hat er Mit John Travolta die Strasse bereits gefloppt, gewartet bis der River eine Money Card bringt um dan zuzuschlagen und seine Hand ausbezahlt zu bekommen.

Nun, irgendwie wiederholten sich die Szenarien mit der Money Card und ich machte mir ernsthafte Sorgen um meine Herausforderung. War ich diesem Gegner so unterlegen? Hat sich an meinem Spiel was geändert? Die typischen Fragen während eines bösen Swings.

Aber wie ich schon mehrmals gesagt habe: Heads up is so fuckin’ swingy.

Es sollte sich alles drehen.

Irgendwann stand es dann 6:1 für Max und ich nahm mich zusammen. Es musste sich was ändern und erfreulicherweise half das Glück ein wenig mit.

Auf einmal war ich derjenige, der  die guten Starthände bekam, die Monster floppte und günstige Set-Ups erhielt.

Eine gute Tagesform, neues Selbstbewusstsein und eine Portion Spielglück ließ mich noch schneller aufholen als Max davongezogen ist.

Natürlich bin ich mir dessen bewusst das Max nicht nur Glück hatte bei seinem Lauf und ich nicht nur gut gespielt habe bei meinem. Das Gefühl, dass ich meinem Gegner weit überlegen bin habe ich nicht, dass ich ihn sehr wohl schlagen kann aber doch. Es ist irgendwie schwierig – Wenn ich von mir selbst nicht behaupten würde, besser als mein Gegner zu sein, dann hätte ich auf den Pokertischen und in dieser Challenge absolut nichts zu suchen.

Ich denke das ich Max in fundierter Spieltheorie und Poker-Gedankengut etwas voraus habe. Andereseits ist er mir in anderen Teilbereichen (v.a. die der Spielpsychologie betreffend) überlegen.

Ich bin zuversichtlich das ich bald erstmals in der Challenge in Führung gehen kann. Dies sollte dann meinem Selbstbewusstsein insofern helfen die Challenge für mich zu entscheiden.

Neue Lage: 14 games played – 44 wins to go

onFire Experience & Report

RtLV&WSOP2010 – Update Mai

1. Juni 2009

Das erste Monat der Challenge ist vorbei und es lief wider Erwarten gut, nein eigentlich sogar sensationell gut. Nach dem April-Downswing war auf keinen Fall zu erwarten, dass das Mai-Ergebnis den Vorgaben entsprechen würden, aber letztendlich konnten diese sogar übertroffen werden.

Das Plansoll

Kurz zur Erinnerung, wie in der Beschreibung der Challenge erörtert ist der benötigte Gewinn je Monat etwa 1.3k$, wobei dies bei etwa 20k Händen und laufenden Boni etwa eine Winrate von 3.1BB/100 erfordern würde.

Mai Resultat

Aufgrund der Feiertagsvielfalt im Mai konnte ich sogar knappe 30k Hände spielen. Der geclearte und ausgezahlte Bonus betrug etwa 695$, wobei ein weiterer 500$ Bonus fast abgespielt ist, dieser aber letztendlich erst im Juni ausbezahlt werden wird. Hier nun der Graph der Winnings:

mai09

Die Nettowinnings des Monats Mai betrag sagenhafte 1475$, was einer Winrate von knapp über 5BB/100 entspricht. Gemeinsam mit dem Bonus liege ich nach einem Monat schon knappe 900$ vor der Vorgabe. Woran dieses gute Ergebnis wirklich liegt, kann ich noch nicht wirklich beurteilen. Auf jeden Fall habe ich durch das 15 Tabling mein Spiel stark modifiziert.  Ich spiele nun etwa 18% der Hände, raise aber lediglich 4% – die Spielanlage ist nun mehr “rockig” und nicht mehr position-semiloose-aggressive.  Da ich durch das masstabeln den einzelnen Tischen nicht mehr soviel Aufmerksamkeit schenken kann, dürfte dies ein vernünftiger Ansatz sein, der zumindest bisher durch das Resultat bestätigt wird.

Details:

29014 Hände, VPIP 18.02, PFR 4.32, ATS 10.38, AF 1.6, Winrate: 5.15 BB/100

AA (127x, +569$) war nur das 3. beste Paar hinter QQ (121x, +765$) und KK (125x, +738$), erfolgreichste Hand war sogar AK0 (+907$)!!! Die schlechtesten Hände dieses Monat waren AQo (-170$) und 99 (-312$).

Summary

Mit dem Start der Challenge bin ich mehr als zufrieden. Die nächsten beiden Monate werden auch Aufschluss darüber geben ob der gute Monat Mai nur einem Up zu verdanken ist oder ob die gewählte Strategie für NL100 Massgrinding die richtige ist und das Limit so nachhaltig geschlagen werden kann.

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Auf den Spuren von durrr…

8. Mai 2009

Keine Wette hat je die Pokerwelt mehr beschäftigt als Tom “durrr” Dwan’s  spektakuläre Heads-Up Challenge. Man fragte sich wie durrr eine Macho-Quote von 3:1 selbst Spielern wie Phil Ivey geben konnte. Jener leckte sich schon die Finger und war bereit die Herausforderung anzunehmen, jedoch kam ihm der Finne Patrik Antonius zuvor.

Die Challenge wird wohl noch einige Zeit dauern, denn durrr und Antonius spielen 50k Hände ab. Man darf gespannt sein wie sich diese Battle noch entwickelt, denn Antonius hat sich einen “kleinen” Vorsprung von 500.000 $ nach 15k Händen erkämpft. Die durrr-Challenge könnte dem jungen Amerikaner Dwan also teuer zu stehen kommen, hat er doch 1,5 Millionen US-$ auf sienen Sieg gesetzt.

Schauplatzwechsel…

Wien

Da_Sky’s HU-Challenge auf Everest hat mich inspiriert. Von der Idee überzeugt startete ich einen Versuch die 5 + 0.25  Turbo HUs auf Everest zu beaten. Erste Eindrücke: Heads up Play is so fuckin’ swingy!!! Erst zerstöre ich die Tische und schaffe 9 wins in a row. Die nächste Session beende ich mit einer niederschmetternden 5 : 12 Bilanz. Trotzdem habe ich das Gefühl das ich meinen Gegnern weit überlegen bin. Es gilt jetzt nur Wege zu finden die Varianz in Grenzen zu halten bzw. zu minimieren.

Nach der 9:0 Session wurde ich ein wenig übermütig. Gekoppelt mit der Tatsache das ich durrr als Pokerspieler total geil finde, hat es dazu geführt, dass  ich mit einem imaginären “I’m the King of the World”-Schild Max Golda zu einer Heads Up Challenge herausgefordert habe…

Inhalt der Challenge:

-Best of 101 Heads-Up SNGs

-sowohl live als auch online auf Everest Poker

-Die Quote –> 3:1, Max setzt 50 €, ich halte die Wette mit 150€.

-In den einzelnen Heads-ups gehts um 1€.

Was hat mich dazu verleitet sowas zu tun? Nunja – in erster Linie Tom “durrr” Dwan. Ohne ihn wäre ich wahrscheinlich nicht auf diese Wette gekommen. Weiters sehe ich durchaus eine Edge gegen Max “the Heisl” Golda. Ich würde sie zwar bei Weitem nicht mit 3:1 beziffern, aber es soll ja der Gamble – und Herausforderungsfaktor nicht zu kurz kommen.

Nun, die ersten beiden HUs sind schon passé. Max führt mit 2-0. Für ihn bedeutet dies noch 49 wins to go. Aber schon im Einleitungsabsatz steht: Heads-up is so fuckin swingy. Vielleicht ist es auch ganz gut, dass er führt. Das bewahrt mich vorm Übermut und Max könnte es ein wenig lockerer, in weiterer Folge zu locker nehmen.

In Zukunft werde ich euch hier am laufenden halten wie es in der ultimativen Heisl-Challenge steht, ein paar interessante Hände posten und über alles wissenswerte rund um diese Battle schreiben.

Wünscht mir Glück, oder Pech, je nach dem auf welcher Seite ihr steht.

Neue Lage: 2 games played – 51 to go!

onFire Experience & Report

RtLV&WSOP2010-Challenge Started!

2. Mai 2009

Die Challenge ist gestartet.

Nach dem April Downswing bin ich aktuell nicht mehr sicher ob das Ziel realisierbar ist. Trotz erspielten 610$ an Boni steht ein Minus von etwas über 270$ zu Buche und das bei über 23k Händen im April. Bezeichnend für den Downswing sind die Könige, die ich 102x bekam und mit denen ich trotzdem 360$ hinten liege (bei 75% Win).

Bleibt zu hoffen, dass der Downswing mit dem Beginn der Challenge endet und die Premiums wieder ordentlich Profit abwerfen, wie sich das gehört. Sollte das Down anhalten könnte die Challenge schon im Juli wegen Erfolglosigkeit beendet sein, also haltet mir die Daumen.

Nächstes Update gibt es im Juni mit ordentlichen Stats und hoffentlich einigen netten Händen!

Lg, PA2

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Road to Las Vegas and WSOP 2010

22. April 2009

Welcher Pokerspiele träumt nicht einmal davon beim größten Pokerevent der Welt dabei zu sein – vermutlich jeder! Ich gehöre zu jenen, die dieses Vergnügen schon hatten. 2008 konnte ich mich gemeinsam mit Martin Ohde, Patrick Hirtzer, Emad Easa und 6 anderen bei einem 80€ unlt. Rebuy in der Pokerworld qualifizieren. Worca und ich gewannen jeweils ein Package im Wert von 6500$ (Sideevent, Flug, Hotel + Taschengeld).

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Dieses Jahr sieht es nicht so gut aus. Den einzigen vernünftigen Live-Qualifier im deutschsprachigen Raum gibt es bei der Mermaid-Challenge in Dortmund (gesamter Finaltisch wird zur WSOP geschickt, bei 600 Teilnehmern sogar die ersten 20), in Österreich veranstaltet einzig das Montesino das ein oder andere Event, jedoch leider keines bei dem die Top10 ein Package gewinnen sondern eben nur der Gewinner oder die ersten zwei bis drei des jeweiligen Events. Schade, das Angebot is leider sehr bescheiden!

Worca ist heuer einen anderen Weg gegangen und hat es wieder geschafft. Online Step Jumper MTT gewonnen und er ist für WSOP Event 54 qualifiziert – Packagewert geringer als letztes Jahr aber mit etwa 3700$ immerhin recht ansehlich – er ist jedenfalls wieder dabei – Respekt!

Ich werde vermutlich noch versuchen das ein oder andere Event im Montesino zu spielen, sehe aber aufgrund der extrem kopflastigen Struktur kaum Chancen auf eine Qualifikation. Darum lautet mein Backup Plan WSOP 2010 – die Poker Dynamites sollten doch jedes Jahr einen Spieler bei den Weltmeisterschaften dabei haben. Nächstes Jahr bin ich wieder dran und die WSOP 2010 scheint ein vernünftiges Ziel zu sein.

Also Erarbeiten wir in Folge eine Strategie, die uns dieses Ziel verwirklichen lässt.

Absteckung der Rahmenbedingungen und Erwartungen

WSOP 2010, 1-2 Sideevents zu je1500$

2-3 Deepstackturniere im Venetian oder Caesars, in Summe 1000$-1500$

5 Stacks “High Society” 2500$

2 Wochen Hotel + Flug 2000$

Taschengeld 2000$

Macht in Summe: 9000-11000$ :o WOW!

Um Las Vegas wirklich geniessen zu können benötige ich also 9000$+, natürlich funktioniert es auch mit weniger Kapital, nur falls ich ein zweites mal nach Vegas komme sollte ich mir auch wirklich alles leisten, was ich mir leisten möchte. Aus diesem Grund würde ich sogar entweder Taschengeld oder Flug/Hotel aus eigener Tasche bezahlen wodurch ich etwa 7000$+ in 13 Monaten auftreiben muesste.

Einstellung

Poker ist ein Hobby, Hobbies kosten in der Regel Geld, das kann auch beim Poker so sein, allerdings ist Poker etwas anders, man kann mit diesem Hobby auch Geld verdienen, sogar viel Geld, etwa einen Urlaub in Las Vegas. Sollte ich meine Bankroll bis Mai 2010 derart boosten können, dass diese 7000$ nur einem Drittel meiner BR entsprechen, dann leiste ich mir die WSOP 2010. Poker ist mein Hobby, ich verdiene damit Geld und investiere einen Teil davon in den Traum jedes Pokerspielers: Poker und WSOP in Las Vegas – der Plan gefällt mir – sogar sehr gut.

Bankroll-Boost

Der Plan ist also ausgehend ab heute die 5k Online Bankroll innerhalb eines Jahres auf 20k zu pushen. Livegewinne sollen nicht eingehen, dienen aber eventuell der Deckung der Reisekosten. Von den 15k Gewinn, die ich erzielen muss,  verbleiben 8k als Bankroll (also vebleibende Bankroll 13k) und 7k dienen der Realisierung des WSOP2010 Traums.

Da ich Live eigentlich nur Turniere und Online vorzugsweise CG spiele ist auch die benötigte Winrate so vernünftiger zu kalkulieren. Mit einem grossen Live-Gewinn kann der Traum natürlich leichter realisiert werden, angewiesen sollte ich darauf aber nicht sein.

Spielform: CG NL100 Multitabling, geplant sind je Monat 20k Hände (~40-50 Stunden). 20k Hände NL100 entsprechen auf der gewählten Plattform dem Abspielen eines 500$ Bonus, dazu kommt noch ein monatlicher Rakeback in der Höhe von etwa 175$, wodurch ich je Monat (solange Boni vorhanden) 675$ gewinne, wenn ich nur Breakeven spiele. Um mein Ziel von 15k Gewinn zu erreichen muss ich etwa 1,3 k$ je Monat gewinnen. Die Nettowinrate ist allerdings relativ gering mit 625$/Monat oder 3.1BB/100 (3.1$/100).

Das NL200 Problem

Theoretisch kann ich nach knapp einem halben Jahr im Plansoll einen Limitaufstieg auf NL200 in Betracht ziehen. Allerdings bringt dieser einiges an Risiko mit sich – NL200 ist Erfahrungsberichten zufolge online das am schwersten zu schlagende Limit bzw. jenes wo es die meisten Rückschläge/Limitabstiege oder Brokes gibt, ab NL400 ist es dann wieder leichter sich zu etablieren. Der Vorteil wäre sicher, dass man weniger Hände spielen muss oder auch nur eine geringere Winrate benötigt. Zumal wären hier auch die 1000$ Boni, welche man innerhalb eines Monats clearen muss, schaffbar. Sollte ich im Herbst so weit sein werde ich sicher die ein oder andere Session auf NL200 testen und je nach Zurechtkommen dann Entscheiden auf welchem Limit ich die Challenge fertig spiele.

Im Frühjahr 2010 werde ich vermutlich auch versuchen mir über Live oder Online Qualifier ein Package zu sichern. Bis zu 1k$ werde ich in Summe dafür investieren (je nach Bewerb und realistischer Chance auf ein Package).

Ab Mai starte ich voraussichtlich diese Challenge mit Ziel WSOP 2010, bis dahin nehme ich mir noch Bedenkzeit, ob das ganze Sinn macht. Die Leser können sich gerne anhängen bzw. Kommentare abgeben und mich beraten. Ich werde jedenfalls im Falle dass ich mich dafür entscheide monatliche Updates liefern.

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