Auf den Spuren von durrr…
Keine Wette hat je die Pokerwelt mehr beschäftigt als Tom “durrr” Dwan’s spektakuläre Heads-Up Challenge. Man fragte sich wie durrr eine Macho-Quote von 3:1 selbst Spielern wie Phil Ivey geben konnte. Jener leckte sich schon die Finger und war bereit die Herausforderung anzunehmen, jedoch kam ihm der Finne Patrik Antonius zuvor.
Die Challenge wird wohl noch einige Zeit dauern, denn durrr und Antonius spielen 50k Hände ab. Man darf gespannt sein wie sich diese Battle noch entwickelt, denn Antonius hat sich einen “kleinen” Vorsprung von 500.000 $ nach 15k Händen erkämpft. Die durrr-Challenge könnte dem jungen Amerikaner Dwan also teuer zu stehen kommen, hat er doch 1,5 Millionen US-$ auf sienen Sieg gesetzt.
Schauplatzwechsel…
Wien
Da_Sky’s HU-Challenge auf Everest hat mich inspiriert. Von der Idee überzeugt startete ich einen Versuch die 5 + 0.25 Turbo HUs auf Everest zu beaten. Erste Eindrücke: Heads up Play is so fuckin’ swingy!!! Erst zerstöre ich die Tische und schaffe 9 wins in a row. Die nächste Session beende ich mit einer niederschmetternden 5 : 12 Bilanz. Trotzdem habe ich das Gefühl das ich meinen Gegnern weit überlegen bin. Es gilt jetzt nur Wege zu finden die Varianz in Grenzen zu halten bzw. zu minimieren.
Nach der 9:0 Session wurde ich ein wenig übermütig. Gekoppelt mit der Tatsache das ich durrr als Pokerspieler total geil finde, hat es dazu geführt, dass ich mit einem imaginären “I’m the King of the World”-Schild Max Golda zu einer Heads Up Challenge herausgefordert habe…
Inhalt der Challenge:
-Best of 101 Heads-Up SNGs
-sowohl live als auch online auf Everest Poker
-Die Quote –> 3:1, Max setzt 50 €, ich halte die Wette mit 150€.
-In den einzelnen Heads-ups gehts um 1€.
Was hat mich dazu verleitet sowas zu tun? Nunja – in erster Linie Tom “durrr” Dwan. Ohne ihn wäre ich wahrscheinlich nicht auf diese Wette gekommen. Weiters sehe ich durchaus eine Edge gegen Max “the Heisl” Golda. Ich würde sie zwar bei Weitem nicht mit 3:1 beziffern, aber es soll ja der Gamble – und Herausforderungsfaktor nicht zu kurz kommen.
Nun, die ersten beiden HUs sind schon passé. Max führt mit 2-0. Für ihn bedeutet dies noch 49 wins to go. Aber schon im Einleitungsabsatz steht: Heads-up is so fuckin swingy. Vielleicht ist es auch ganz gut, dass er führt. Das bewahrt mich vorm Übermut und Max könnte es ein wenig lockerer, in weiterer Folge zu locker nehmen.
In Zukunft werde ich euch hier am laufenden halten wie es in der ultimativen Heisl-Challenge steht, ein paar interessante Hände posten und über alles wissenswerte rund um diese Battle schreiben.
Wünscht mir Glück, oder Pech, je nach dem auf welcher Seite ihr steht.
Neue Lage: 2 games played – 51 to go!