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ultimative Heisl-Challenge

Endlich hab ich ein wenig Zeit um zu Bloggen, ein wenig Zeit um euch Updates zu liefern.

Es hat sich was getan in der Challenge. Zuerst zog Max auf 6-1 davon und ich hab mir schon ernste Sorgen gemacht. Mir gelang allerdings der Re-Run und ich konnte im Endeffekt auf 7-7 stellen. Gleichstand also. Aber alles der Reihe nach…

Max und sein unglaublicher Lauf.

Der Anfang wa sehr frustrierend. Dem Gegner dabei zuzusehen wie er laufend Monster floppt, Miracle cards am Turn hittet und unglaubliche Catches am River macht ist nicht gerade lustig. V. a. wenn man selbst der Herausforderer ist. Die Set-ups in der Anfangsphase der Challenge waren auch mehr als unglücklich.

Ein Beispiel:

Villain hat sich schon einen 2-1 Chip-Lead erspielt. Ich halte am BU T9s. Meinen Raise auf 3BB zahlt Max nach kurzem Überlegen, auf dem Flop 9-8-7 rainbow bekomme ich Top Pair, einen OESD und einen Backdoor Flush-Draw. Imho ein sehr starker Flop im Heads-up. Er checkt zu mir und ich spiele eine angemessene Value Bet die snap-gecallt wird. Der Turn bringt eine Blank und das Setzverhalten vom Flop wiederholt sich. Der River komplettiert mit einer 6 meine Strasse. Wieder kommt ein Check vom Gegner. Ich antworte mit einer kleinen Bet. Nach kurzem überlegen macht Max ein starkes Raise und erwartet zuversichtlich meine Antwort.

Er spielt 3 Checks um am River auf diesem Scary Board den Hammer auszupacken. Mit JT vor den Augen bezahle ich nur um zu sehen wie Sekunden Später meine Karten in den Muck fliegen. Natürlich hat er Mit John Travolta die Strasse bereits gefloppt, gewartet bis der River eine Money Card bringt um dan zuzuschlagen und seine Hand ausbezahlt zu bekommen.

Nun, irgendwie wiederholten sich die Szenarien mit der Money Card und ich machte mir ernsthafte Sorgen um meine Herausforderung. War ich diesem Gegner so unterlegen? Hat sich an meinem Spiel was geändert? Die typischen Fragen während eines bösen Swings.

Aber wie ich schon mehrmals gesagt habe: Heads up is so fuckin’ swingy.

Es sollte sich alles drehen.

Irgendwann stand es dann 6:1 für Max und ich nahm mich zusammen. Es musste sich was ändern und erfreulicherweise half das Glück ein wenig mit.

Auf einmal war ich derjenige, der  die guten Starthände bekam, die Monster floppte und günstige Set-Ups erhielt.

Eine gute Tagesform, neues Selbstbewusstsein und eine Portion Spielglück ließ mich noch schneller aufholen als Max davongezogen ist.

Natürlich bin ich mir dessen bewusst das Max nicht nur Glück hatte bei seinem Lauf und ich nicht nur gut gespielt habe bei meinem. Das Gefühl, dass ich meinem Gegner weit überlegen bin habe ich nicht, dass ich ihn sehr wohl schlagen kann aber doch. Es ist irgendwie schwierig – Wenn ich von mir selbst nicht behaupten würde, besser als mein Gegner zu sein, dann hätte ich auf den Pokertischen und in dieser Challenge absolut nichts zu suchen.

Ich denke das ich Max in fundierter Spieltheorie und Poker-Gedankengut etwas voraus habe. Andereseits ist er mir in anderen Teilbereichen (v.a. die der Spielpsychologie betreffend) überlegen.

Ich bin zuversichtlich das ich bald erstmals in der Challenge in Führung gehen kann. Dies sollte dann meinem Selbstbewusstsein insofern helfen die Challenge für mich zu entscheiden.

Neue Lage: 14 games played – 44 wins to go

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